Preisverleihung ExaMedia-NRW

Die Preise des Wettbewerbs ExaMedia NRW wurden gestern auf dem Bildungskongress in Dortmund vergeben. Zwar wurde ich im Vorfeld bereits darüber informiert, dass ich dort ebenfalls einen Preis bekommen sollte. Das meine Masterarbeit jedoch für so gut befunden wurde, dass ich sogar den ersten Preis bekommen habe, hat mich doch dann sehr berührt. Meine Begeisterung über das Preisgeld in Höhe von 1.000,- EUR kann man auf dem folgenden Foto wohl sehr gut erkennen :-)

ExaMedia Preisverleihung

Stolzer Empfänger des 1. Preises in der Kategorie 1. Staatsexamen des ExaMedia-NRW Wettbewerbes

Neben meiner Familie, die eine Person aushalten musste, die die ganze Zeit vor Computer, Mobiltelefonen und einem völlig chaotischen Schreibtisch verbracht hat, möchte ich auch meinem Betreuer Ludger Humbert danken, der mich auf diesen Wettbewerb aufmerksam gemacht hat und mich darin bestärkt hat, dass meine Arbeit auch einreichungswürdig sei.

Links dazu:
Pressemitteilung an der Uni-Wuppertal (aktuell nicht erreichbar)
Pressemitteilung im Unimagazin (PDF-Datei)
Blog Eintrag L. Humbert
Offizielle Homepage ExaMedia (aktuell keine Details zur Preisverleihung 2011 verfügbar)

Download der Masterarbeit hier.

Einsatzszenarien von Mobiltelefonen im Informatikunterricht

Mittlerweile habe ich meinen Abschluss als Master of Education an der Universität Wuppertal erlangt und möchte an dieser Stelle meine Masterarbeit mit dem Titel Einsatzszenarien von Mobiltelefonen im Informatikunterricht veröffentlichen.

Details sind im Biblionetz unter folgender URL zu finden: http://beat.doebe.li/bibliothek/b03852.html.
Um auch hier einen Eindruck von den Inhalten der Arbeit zu gewinnen, hier die Zusammenfassung:

Mobiltelefone werden immer leistungsfähiger, sind vielseitig nutzbar und können heutzutage durchaus als allgegenwärtig bezeichnet werden. Mit einer Generation von Schülerinnen und Schülern, die mit einer solchen modernen Form eines Schweizer Taschenmessers in der Hosentasche aufwachsen, verändern sich auch die Bedingungen unter denen Informatikunterricht gestaltet wird.

In dieser Arbeit wird gezeigt, auf welche Art und Weise Mobiltelefone nicht nur als Anschauungsobjekt, sondern als gleichwertiger Ersatz für Computer im Informatikunterricht Gewinn bringend genutzt werden können. Aufbauend auf den Erfahrungen des Pilotkurses von Humbert, der seit 2007 an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen Mobiltelefone als einziges Informatiksystem im Unterricht verwendet, werden Materialien vorgestellt, die Lehrerinnen und Lehrer bei der Unterrichtskonzeption unterstützen sollen. Zielgruppe der vorgestellten Unterrichtsreihe ist ein Informatikkurs einer 11. Jahrgangsstufe innerhalb der dreijährigen gymnasialen Oberstufe. Ziel ist dabei nicht der alleinige Austausch von Computern gegen Mobiltelefone, sondern die Entwicklung eines didaktischen Gesamtkonzept, das zu großen Teilen als unabhängig von einem konkreten Informatiksystem bezeichnet werden kann. Unter Berücksichtigung der Einschränkung auf ein Schuljahr kann bei dem Vergleich mit dem Lehrplan Informatik und den Vorgaben zum Zentralabitur in Nordrhein-Westfalen eine deutliche Passung festgestellt werden.

Um die vermuteten Vorteile der mobilen Informatiksysteme und die Nutzbarkeit der Unterrichtsmaterialien näher zu erforschen und zu belegen, sind zum Schuljahresbeginn 2009/2010 zwei weitere Informatikkurse der 11. Jahrgangsstufe mit Mobiltelefonen ausgestattet worden. Der Einsatz der Geräte in Zusammenhang mit den vorbereiteten Materialien wurde und wird noch in projektbegleitenden Gesprächen diskutiert, erste Ergebnisse für noch zu leistende Entwicklungsarbeiten dargestellt.

Die Arbeit selbst ist in der deutschen Sprache verfasst, um jedoch auch anderssprachigen Personen einen Eindruck zu vermitteln, wurde die obige Zusammenfassung ins Englische übersetzt:

Mobile phones become more and more efficient, are multi-purpose usable and virtually omnipresent today. Together with a generation of pupils, which has grown up with such a modern form of the Swiss penknife in the pocket, the conditions under which informatics classes are designed change as well.

This paper shows how mobile phones cannot only be used as illustration, but as an equivalent alternative to computers in informatics education. Based on the experiences of the pilot scheme by Humbert, who has used mobile phones as the single informatics system in class on the Willy-Brandt comprehensive school in Bergkamen since 2007, materials are introduced which shall support teachers in the conception of their classes. The target group of the presented series of lessons is an informatics course of a grade 11. The general aim is not simply to exchange computers for mobile phones, but the development of a didactical overall concept, which can be characterized as largely independent from a specific informatics system. Comparing the curriculum for informatics and the guidelines for the “Zentralabitur” in North Rhine-Westphalia, taking the limitation on only one school year into account as well, a noticeable consistency can be detected.

In order to investigate and verify the assumed advantages of the mobile informatics systems and the usability of the teaching materials, two more informatics classes of grade 11 have been equipped with mobile phones for the start of the school year 2009/10. The use of mobile phones in connection with the prepared materials has been, and still is discussed in project accompanying conversations; additionally first results are presented for development works still to be performed.

Zu den Materialien, die für die Masterarbeit entstanden sind, gehört zum einen die Arbeit selbst, eine Materialsammlung und ein Poster als Sequenzüberblick. Die LaTeX-Quellen für das Poster müssen vor der Veröffentlichung noch überarbeitet werden, worum ich mich beizeiten kümmern werde.

Auf diesem Wege möchte ich mich besonders bei meinem Gutachter Ludger Humbert bedanken, durch den ich überhaupt erst mit diesem hochinteressanten Themengebiet in Berührung gekommen bin.

Mobiltelefone auf der INFOS 2009 in Berlin

Im Rahmen des Master of Education stand die Durchführung eines Forschungsprojektes in der Prüfungsordnung. Dies ermöglichte es mir, in das Thema der Nutzung von Mobiltelefonen im Informatikunterricht etwas direkter einzusteigen. Eine erste Version meines Forschungsberichtes kommentierte mein Betreuer Herr Humbert: “Hab’s kurz überflogen, hört sich gut an, reichen Sie es doch mal zur Infos2009 als Beitrag ein.” Naja, so ca. drei bis vier Tage hatte ich bis zur Deadline noch Zeit, mein mühselig zusammengestellten Text auf ungefähr die Hälfte zu kürzen.
So schlecht schien ich nicht gearbeitet zu haben, denn bis auf kleine Änderungswünsche wurde mein Beitrag von den Gutachtern der Konferenz akzeptiert.
Die Infos2009 ist nun vorbei, ich möchte an dieser Stelle

Im Rahmen des Master of Education stand die Durchführung eines Forschungsprojektes in der Prüfungsordnung. Dies ermöglichte es mir, in das Thema der Nutzung von Mobiltelefonen im Informatikunterricht etwas direkter einzusteigen. Eine erste Version meines Forschungsberichtes kommentierte mein Betreuer Herr Humbert: “Hab’s kurz überflogen, hört sich gut an, reichen Sie es doch mal zur Infos2009 als Beitrag ein.” Naja, so ca. drei bis vier Tage hatte ich bis zur Deadline noch Zeit, mein mühselig zusammengestellten Text auf ungefähr die Hälfte zu kürzen.

So schlecht schien ich nicht gearbeitet zu haben, denn bis auf kleine Änderungswünsche wurde mein Beitrag von den Gutachtern der Konferenz akzeptiert.

Die Infos2009 ist nun vorbei und möchte an dieser Stelle die von mir erstellten Materialien zum Weiterlesen veröffentlichen. Dazu wird einmal der komplette Forschungsbericht, wie ich ihn an der Universität Wuppertal als Studienleistung verfasst habe, ebenfalls aber auch die Kurzfassung für die INFOS und die Präsentationsfolien zum Download angeboten.

Zur Zitation des Forschungsberichtes in den Lecture Notes in Informatics kann der entsprechende BibTeX-Record verwendet werden.